Thermo Velour Pad Thermo-Velourspad (Orange)

Preisspanne: €2.88 bis €98.88

Gleichmäßigen Hochglanz ohne Hologramme aufbauen

Was ist das ZviZZer Thermo Velour Pad? Ein Finish-Pad mit dichtem, sehr feinem Velours-Florgewebe über offenzelligem Thermo-Schaum, mit Klett, im Farbsystem Orange. Es baut tiefen, gleichmäßigen Hochglanz auf und trägt selbst kaum Material ab. Nicht zum Entfernen von Kratzern oder Swirls und nicht für die Schwerkorrektur an vernachlässigtem Lack.

ZviZZer Thermo Velour Pad ist ein Velours-Polierpad von ZviZZer für den Finish-Schritt, im Farbsystem als Orange geführt. Statt eines reinen Schaumkopfes sitzt über dem offenzelligen Thermo-Schaum ein dichtes, kurzfloriges Velours-Gewebe. Diese feine Faserfläche verteilt die Politur sehr gleichmäßig und arbeitet sie streifenfrei aus, sodass ein tiefer, homogener Glanz entsteht. Der Eigenabtrag ist gering, das Velour Pad veredelt also, statt Material abzunehmen. Es läuft über Klett auf einem passenden Stützteller.

  • Velours für ein gleichmäßiges, hologrammfreies Finish. Das dichte, sehr feine Florgewebe verteilt die Finish-Politur über die ganze Fläche und arbeitet sie bei etwa 1.500 Umdrehungen streifenfrei aus. So holt das Velour Pad die letzten 5 bis 10 Prozent Tiefe heraus, ohne die feinen Hologramme zu setzen, die ein zu griffiges Schaumpad an weichem Lack hinterlässt.
  • Fünf Größen von 40 bis 160 mm. Das Pad gibt es in 5 Durchmessern: Ø 40, 60, 80, 130 und 160 mm, je 1 Stück. Die großen 130 und 160 mm sind für Hauben, Türen und Dächer, die kleinen 40 bis 80 mm für Säulen, Stoßstangen und enge Stellen. Eine Bauhöhe von 15 mm hält das Pad flach und kontrollierbar.
  • Wenig Eigenabtrag, viel Glanz. Das Velour Pad ist ein reines Finish- und Versiegelungs-Pad mit nahezu 0 mm Eigenabtrag. Es eignet sich darum nicht nur fürs Auspolieren, sondern auch zum gleichmäßigen Auftragen von Versiegelungen und flüssigen Wachsen in einem Durchgang. Den Cut liefern die härteren Pads, dieses hier liefert das letzte Prozent Tiefe.

Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler mit einem Velours-Pad ist, es wie ein Schaumpad zu behandeln und mit viel Material und hoher Drehzahl zu fahren. Das Florgewebe saugt sich dann voll, schmiert die Politur statt sie auszuarbeiten und setzt einen Schleier. Wenig Produkt, mittlere Drehzahl, leichter Druck. Bei einem dunklen Audi A4 mit 2026er-Lack haben wir mit dem Velour Pad nach der Politur den Glanz vereinheitlicht, wo das griffigere Pad in den Reflexen noch feine Schlieren stehen ließ.

Wenig Produkt mittlere Drehzahl streifenfrei ausarbeiten

Das Velour Pad setzt du nach der eigentlichen Politur ein: wenig Finish-Politur auf das trockene Florgewebe, bei mittlerer Drehzahl verteilen und mit leichtem Druck ausarbeiten, bis der Film klar wird.

In der Praxis ist das orangefarbene ZviZZer Velour Pad der Partner einer feinen Finish-Politur wie der grünen UC 1000 Ultrafine Cut. Du gibst eine erbsengroße Menge auf das Pad, verteilst sie bei rund 1.000 Umdrehungen und arbeitest sie dann bei etwa 1.500 bis 1.600 Umdrehungen mit leichtem Druck aus. Das Velours legt die Politur gleichmäßig an und finisht streifenfrei. Zum Auftragen einer Versiegelung fährst du noch eine Spur langsamer und mit weniger Druck.

Halte das Florgewebe sauber: Klopf das Pad nach zwei bis drei Abschnitten aus, ein zugesetztes Velours nimmt keine Politur mehr auf und schmiert nur. Druck und Tempo gering halten, denn die feine Faserfläche baut bei zu viel Reibung schnell Hitze auf. Die grobe Vorarbeit erledigen die Polierpads mit Schaum oder Wolle.

Hochglanz ja Kratzer entfernen nein

Das Velour Pad baut Glanz auf und vereinheitlicht das Finish, es korrigiert aber nichts: Für das Entfernen von Kratzern, Swirls und Hologrammen fehlt ihm der Abtrag.

Sein Kerngebiet ist der letzte Schritt einer Aufbereitung: ein bereits polierter Lack, der maximale Tiefe und einen gleichmäßigen, hologrammfreien Glanz bekommen soll. Genau das ist die Stärke des dichten Velours. Auch das Auftragen von Versiegelungen, Glazes und flüssigen Wachsen gelingt damit gleichmäßiger als von Hand, weil das Florgewebe das Produkt dünn und streifenfrei verteilt.

Die Grenzen sind klar. Wenn der Lack Swirls oder matte Stellen hat, gehört davor ein Korrektur-Schritt: Für den Abtrag nimmst du ein griffiges Nano Wool Pad oder ein Schaumpad mit Schleifpolitur, erst danach kommt das Velour Pad fürs Finish. Wenn du den Abtrag suchst, ist Wolle oder Schaum richtig. Wenn du Hochglanz suchst, ist Velours richtig. Und ein Pad allein veredelt nichts, der Glanz entsteht erst aus Velours und feiner Politur zusammen.

Für das Finish nicht für die Korrektur

Das ZviZZer Velour Pad ist die richtige Wahl, wenn nach der Politur das letzte Prozent Tiefe und ein über die ganze Fläche gleichmäßiger Glanz fehlt.

Weniger geeignet ist es als einziges Pad für eine ganze Aufbereitung, denn ohne nennenswerten Abtrag korrigiert es keine Defekte. Es ist der Finish-Partner der griffigeren Pads, nicht ihr Ersatz. Wer regelmäßig poliert, hat darum neben den Schaum- und Wollpads mindestens ein Velour Pad in der passenden Größe griffbereit. Weil es sehr wenig abträgt, schont es den dünnen Klarlack, der bei jedem Poliergang ein paar Mikrometer verliert.

Ein Detail, das die Standzeit entscheidet und das die wenigsten beachten: Wasch das Florgewebe aus, bevor die Politur darin aushärtet, und lass es liegend lufttrocknen, nicht in der Sonne. Ausgehärtete Polierreste verkleben die feinen Velours-Fasern, dann legt das Pad die Politur ungleichmäßig an und genau der Vorteil des Velours, das streifenfreie Finish, geht verloren. Sauber gehalten bleibt die Faserfläche über viele Aufbereitungen weich.

Unsere beliebtesten Produkte